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Fuerteventura: Vulkan und Vulkanismus auf der Insel
Vulkane sind mitunter das, was Fuerteventura prägt und schon immer geprägt hat. Die Geschichte der Vulkane des kanarischen Archipels beginnt vor etwa 20 Millionen Jahren, als Fuerteventura und andere Inseln aus den Lavaströmen und der Asche, welche aus dem Inneren der Erde ausgestoßen wurde, entstanden sind. Im Laufe der Zeit bildeten sich viele Vulkane, von denen einige bis heute aktiv geblieben sind. Der letzte Ausbruch auf Fuerteventura liegt allerdings Tausende Jahre zurück. Und auch für die Ureinwohner spielten die Vulkane eine große Rolle in Bezug auf die Kultur der Insel. Damals wurden die Vulkane verehrt und dienten zum Teil für religiöse Rituale und Zeremonien.
Von den heute noch existierenden Vulkanen sind nur noch wenige aktiv. Die meisten sind zudem klein und haben kaum Auswirkungen auf das Leben auf der Insel. Auch als Besucher musst du dir keine Gedanken über einen möglichen Ausbruch machen. Derzeit gibt es keine Anzeichen für eine bevorstehende Aktivität. Dennoch ist die vulkanische Landschaft der Insel ein wichtiger Teil der Geschichte und faszinierend für Besucher, die die einzigartige Geologie und Kultur der Insel erkunden möchten.
Die Vulkankette bei Corralejo
Die Vulkankette bei Corralejo auf Fuerteventura ist ein beeindruckendes Beispiel für die vulkanische Geschichte der Insel. Die Kette erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang der Nordküste der Insel und ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber. Die Vulkankette besteht aus einer Reihe von erloschenen Vulkankratern, die aus der letzten vulkanischen Aktivität vor Tausenden von Jahren entstanden. Die Wanderwege, die entlang der Kette verlaufen, bieten einen beeindruckenden Blick auf die umliegende Landschaft und die Krater. Außerdem wurde dieses Gebiet zum Naturschutzgebiet erklärt und ist die Heimat zahlreicher Tiere und Pflanzen, welche du bei einer Wanderung ebenfalls entdecken kannst. Und auch das schwarze Lavafeld „Malpais de la Arena“ lädt zu Wanderungen entlang der Küste im Norden der Insel ein.
Beliebte Vulkane der Vulkankette bei Corralejo
- Calderón Hondo: Der bekannteste und beliebteste Vulkan der Vulkankette von Corralejo.
- Montaña La Arena: Ein weiterer kleiner Vulkan, der ebenfalls gerne besucht wird.
- Montaña Roja: Ein größerer Vulkan, der sich in der Nähe des Strandes von El Cotillo befindet.
- Montaña del Faro: Ein Vulkan am nördlichen Ende der Vulkankette und bekannt für seine beeindruckende Aussicht.
Caldera de Gairía: Ein sehr großer Krater, der sich südöstlich von Corralejo befindet.
Calderón Hondo: Der beliebteste Vulkan auf Fuerteventura
Der ideale Urlaubsort: Der Aldiana Club Fuerteventura
Fuerteventura im Winter bietet dir Entschleunigung & Entspannung
Für Reisende, die dem Trubel entfliehen und eine entspannte Zeit verbringen möchten, ist Fuerteventura im Winter die perfekte Wahl. Die Strände sind leer und die Ruhe und Gelassenheit der Insel laden dazu ein, sich zu erholen und die winterliche Idylle zu genießen. Zusätzlich bieten vielfältige Aktivitäten wie Radtouren, Tauchen und Wandern die Möglichkeit, die Umgebung auf unterschiedliche Art und Weise zu erkunden.
Mit seinen milden Temperaturen, den geringen Niederschlägen und der Vielzahl an Sonnenstunden ist die Kanareninsel eine herrliche Oase der Wärme und Entspannung. Fuerteventura ist ein Ort, an dem Wintermüdigkeit und Kälte vergessen werden und Besucher die Schönheit der kanarischen Natur in vollen Zügen erleben können.
Vulkanismus auf den Kanaren
Neben Fuerteventura gibt es noch weitere Kanarische Inseln, die allesamt durch einen Unterwasservulkan entstanden sind. Was mit einer vulkanischen Eruption begann, entwickelte sich über Millionen von Jahren zu den Inseln, die wir heute kennen. Neben Fuerteventura gehören unter anderem Teneriffa, La Palma, La Gomera, Lanzarote und Gran Canaria zu den sieben Hauptinseln und beliebtesten Orte für einen Urlaub auf den Kanaren. Der letzte Vulkanausbruch auf den Kanaren fand im Jahr 2021 auf der Insel La Palma statt. Inzwischen ist der Vulkan aber wieder inaktiv.